Reto Wuppertal

Im Dezember 2012 haben die Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal das Jugendprojekt "Reto Wuppertal" ins Leben gerufen. Mit ihm möchten sie den interreligiösen und interkulturellen Austausch im Tal fördern und einen Beitrag zur Präsentation der religiösen und kulturellen Vielfalt Wuppertals leisten.

Reto Wuppertal hat das Ziel, Jugendliche unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft zu Mediatorinnen und Mediatoren für den interreligiösen und interkulturellen Dialog auszubilden. Der Name "Reto" kommt aus der internationalen Plansprache und bedeutet "Netz". Er steht symbolisch für das Netzwerk der jungen Mediatorinnen und Mediatoren.

Die Ausbildung wird von einem pädagogisch geschulten und inhaltlich qualifizierten Team durchgeführt. Sie umfasst:

  • ein interkulturelles und interreligiöses Kompetenz- und Konflikttraining
  • eine kreative Vermittlung und Erarbeitung von Wissen über die Religionen und Kulturen vor Ort
  • interreligiösen und interkulturellen Dialog in der Praxis
  • gruppendynamische Aktivitäten

Zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt des Projektes erstellen die Jugendlichen unter professioneller Anleitung einen virtuellen religiösen und kulturellen Stadtplan von Wuppertal, der hier veröffentlicht wird.

Während und nach ihrer Ausbildung setzen die jungen Mediatorinnen und Mediatoren ihre erworbenen Kompetenzen ein, indem sie Trainings im Bereich der interkulturellen und interreligiösen Konfliktprävention in Wuppertal anbieten.

Reto Wuppertal verfolgt darüber hinaus das Ziel, einen unterstützenden Arbeitskreis aus kooperierenden Religionsgemeinschaften, Migrantenorganisationen, Vereinen und Schulen zur Projektsteuerung aufzubauen.

 

Das Projekt Reto Wuppertal wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 

Unterstützt durch: